Ärzte & Experten raten

Dermifant® arbeitet sehr eng mit führenden Dermatologen zusammen. Deren Ratschläge, sowie die Tipps von Hebammen und Kinderärzten haben wir für Sie zusammengefasst:

Wie schütze ich mein Baby vor Allergien und Neurodermitis?

Im Bereich der Vorbeugung von Allergien und Neurodermitis kann das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen erfolgreich sein:

1. Ernährung:
Stillen Sie Ihr Baby idealerweise mindestens 4 Monate. Verwenden Sie alternativ hypoallergene Babynahrung. Geben Sie anschließend normale, abwechslungsreiche Beikost.

2. Kleidung:
Verwenden Sie lockere, atmungsaktive Kleidung z. B. aus Baumwolle oder Leinen. Meiden Sie kratzige Materialien wie Wolle. Denken Sie dabei auch an Ihre eigene Kleidung. Auch der Kontakt mit Modeschmuck (Nickel) sollte vermieden werden.

3. Schadstoffe:
Setzen Sie das Baby möglichst keinen Abgasen, Lösungsmitteldämpfen oder Zigarettenrauch aus. Waschen Sie neue Kleidung vor dem ersten Tragen.

4. Impfungen und Infektionen:

Es wird empfohlen, Kinder mit Neurodermitis und Allergie-Risiko regulär nach den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommision des RKI) zu impfen. Pathogene Keime (z. B. Staphylococcus aureus) stören das individuelle Hautmikrobiom und verstärken Ekzeme.

5. Allergene:
Meiden Sie Allergene. Aeroallergene aus Hausstaubmilben oder Pollen können an der Haut Ekzeme auslösen.

6. Hautreinigung:
Verwenden Sie pH-hautneutrale, seifenfreie, irritationsarme Reinigungsprodukte.
Duschen oder Baden Sie ihr Baby mit rückfettenden Inhaltsstoffen bei einer Temperatur von ca. 35–37 °C.

7. Hautpflege:
Benutzen Sie von Anfang an allergenfreie Pflegeprodukte. Achten Sie darauf, dass die Pflegeprodukte Wirkstoffe zur Stärkung der Hautbarriere enthalten und die Babyhaut mit Feuchtigkeit versorgen.

Wie kann ich einen Neurodermitis-Schub vermeiden?

Neurodermitis-Schübe werden durch bestimmte Auslöser hervorgerufen, die von Patient zu
Patient sehr unterschiedlich sein können. Zu den wichtigsten Auslösern gehören:

  • Umweltallergene wie Hausstaubmilben, Pollen oder Tierhaare
  • Bestimmte Nahrungsmittel, bei Kindern vor allem Milch, Ei, Soja, Weizen, Haselnuss, Erdnuss und Fisch
  • Mechanische oder chemische Reizungen, wie falsche Hautreinigung oder durch bestimmte Textilien (z. B. Wolle), verstärkt durch Schwitzen
  • Klimatische Faktoren wie extreme Kälte und/oder Trockenheit, hohe Luftfeuchtigkeit,
    trockene Heizungsluft, starke Temperaturschwankungen
  • Infektionen, wie Besiedelung der Haut mit Bakterien
  • Psychische Faktoren, zum Beispiel Stress

Wie kann man Neurodermitis behandeln?

Die Behandlung von Neurodermitis ist sehr individuell und muss mit Ihrem Kinderarzt oder Dermatologen eng abgestimmt werden.

 

Bei der Behandlung der Neurodermitis spielt die Basistherapie eine ganz entscheidende Rolle. Als Basisbehandlung bezeichnet man die regelmäßige Pflegebehandlung der Haut mit wirkstofffreien Cremes (z. B. ohne Kortison). Sie dient der Stabilisierung der Hautbarriere und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Neurodermitis-Therapie.

zu Dermifant® Basistherapie

Quellenangaben:
wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Dr. med. Ring, Dermatologe & Allergologe, Technische Universität München, 2020
Leitlinie Neurodermitis https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-027.html